Am Sonntag, 8.12., begeht die Pfarrgemeinde St. Nicolai um 11.30 Uhr die äußere Feier des Patronatsfestes.

 

Der festliche Gottesdienst wird von den Chören an St. Nicolai und St. Joseph sowie der Schola Gregoriana unter  Leitung von Harduin Boeven musikalisch gestaltet. Es erklingt die „Deutsche Messe“ von Franz Schubert. Diese Messvertonung stellt eine der ersten Vertonungen des Messtextes in deutscher Sprache dar. Schubert (1797-1828) komponierte die Messe im Jahr 1826 nach Texten von Johann Philipp Neumann. Dabei handelt es sich nicht um exakte Übersetzungen der lateinischen Messtexte sondern um sehr persönlich gehaltene neue Texte.

 

In Lippstadt erklingt die Deutsche Messe in einer Fassung für Chor mit Begleitung von einem Blasorchester. Diese Version, die von Michael Kummer im Jahr 2000 erstellt wurde, folgt, anders als andere Ausgaben, völlig dem Original Schuberts. Der Instrumentalpart wird vom Blasorchester des Musikvereins Bad Waldliesborn ausgeführt.

 

Konzert mit Vox Nicolai und Carrot Trees Band

 

 

 

Ein besonderes Konzert findet am Samstag, 12.10., in St. Joseph, Lippstadt, statt.

 

 

Die Musikerinnen und Musiker der Band „Carrot trees“ präsentieren zusammen mit den Vokalsolisten „ Vox Nicolai“ ein Programm mit modernen religiösen Stücken in verschiedenen Sprachen. Instrumental erklingen Medleys aus „Sister Act“ und „Jesus Christ Superstar“.

Die Arrangements der Lieder stammen von Mark Wördenweber. In der Band „Carrot trees“spielen auch Judith Surrey und Armin Gaul mit. Am Piano und an der Orgel ist Harduin Boeven zu hören. Als Sängerinnen und Sänger von „Vox Nicolai“ wirken mit:  Justyna Boeven-Czerwinska, Susanne Baumann, Hildegard Dorsch, Belinda Och, Klaus Becker und Patrick Heinrichsmeier.

 

Das Konzert unter dem Motto „Heaven rocks 3- Worship and praise“ beginnt um 19 Uhr.

 

 

Karten sind an der Abendkasse zum Preis von 5 Euro erhältlich.

 

Geschmack auf Musik in Lippstadt?

 

 

Hoffentlich hatten Sie eine schöne Sommerzeit. Über unsere Veranstaltungen können Sie sich  zusätzlich noch im Heft „Kultur in Lippstadt“ informieren.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Musik in St. Nicolai und St. Joseph

 

 

 

Auch in diesem Jahr werden die Gottesdienste an den Kar-und Ostertagen von verschiedenen Gruppen im Pastoralverbund Lippstadt-Mitte musikalisch gestaltet.

 

Im Abendmahlsgottesdienst in St. Joseph am Gründonnerstag um 19 Uhr unterstützen die Chöre an St. Nicolai und St. Joseph den Gemeindegesang. In der Feier vom Letzten Abendmahl um 20 Uhr in St. Nicolai erklingen gregorianische lateinische Gesänge,u.a. das „Christus factus est“, sowie deutsche Liturgiegesänge, die von der Schola Gregoriana vorgetragen werden.

 

Die Karfreitagsliturgie um 15 Uhr in St. Nicolai wird von „Vox Nicolai“ gestaltet. Die sechs Vokalsolisten (Justyna Boeven-Czerwinska, Belinda Och, Hildegard Dorsch, Klaus Becker, Patrick Heinrichsmeier sowie Harduin Boeven) singen Passionsmusik von J. Blycharz, Marco Frisina  sowie Taizegesänge.

 

Die Osternacht in St. Nicolai um 21 Uhr wird musikalisch von der Schola unterstützt.

 

Am Ostersonntag um 11.30 Uhr in St. Nicolai sind dann die Chöre an St. Nicolai und St. Joseph zu hören: sie präsentieren die Messe in C von Charles Gounod, das festliche Halleluja von Christopher Tambling und österliche Lieder im Wechsel mit der Gemeinde. Die Schola Gregoriana wird Teile aus dem gregorianischen Proprium( „Resurrexi“) vortragen. Am Schluss des Gottesdienstes spielt Harduin Boeven das Präludium in D-Dur, das „Halleluja-Praeludium“, aus dem Oratorium „Das Buch mit den sieben Siegeln“ des österreichischen Komponisten Franz Schmidt.

 

Die musikalische Gestaltung des Hochamtes am 2. Ostertag um 11.30 Uhr in St. Nicolai erfolgt durch den Trompeter Dietmar Schütz und Harduin Boeven an der Orgel.Es erklingt festliche Musik aus der Barockzeit.

 

Königliche Klänge in Lippstadt

 

 

 

Royal music- unter diesem Titel steht das Konzert des Kammerchor Lippstadt und des Göttinger Symphonie Orchesters am Sonntag, 3.2.2019, um 16. 30 Uhr in St. Nicolai, Lippstadt.

 

Die Musikerinnen und Musiker werden königliche Klänge zu Gehör bringen, Musik, die in direktem Zusammenhang mit europäischen Adelshäusern steht.

 

Mit der Eurovisionshymne wird das Konzert eröffnet. Diese Melodie ist allgemein als Einleitung zu verschiedenen Fernsehübertragungen am Samstagabend bekannt. Jedoch kennen nur wenige die Fortsetzung des Musikstücks und die Herkunft dieses Werkes: die Eurovisionshymne, das „Prelude“, ist ursprünglich die Eröffnung des „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier. Er komponierte das Werk für Aufführungen vor dem „Sonnenkönig“ des 17. Jahrhunderts, Ludwig XIV. Das „Te Deum“ gibt einen schönen Eindruck, in welchem prunkvollen Ambiente sich das Leben am Hofe von Louis Quatorze abgespielt haben dürfte. Im „Te Deum“ wechseln sich 5 Vokalsolisten mit dem Chor ab. Dabei spielen nicht nur Trompeten und Pauken eine entscheidende Rolle sondern auch die Holzblasinstrumente.

 

Im 18. Jahrhundert war England der große Rivale von Frankreich. Georg Friedrich Händel komponierte die „Coronation Anthems“ für die Krönungsfeierlichkeiten von George II. am 11.Oktober 1727 in der Westminster Abbey. Auch die Musik von Händel wird seit dem 20. Jahrhundert für außermusikalische Zwecke verwendet: die UEFA- Championsleague-Hymne basiert auf Händels „Zadok the priest“. Das Werk Händels wird seit 1727 bei jeder Krönung in Großbritannien gespielt. Es diente auch als Einzugsmusik anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Frederik und Kronprinzessin Mary von Dänemark. Ein zweites „Coronation Anthem“ ist etwas weniger bekannt, aber nicht weniger eindrucksvoll: das viersätzige „The king shall rejoice“ zeichnet sich durch unterschiedliche Charaktere aus, wobei die Pauken im zweiten und dritten Satz oft schweigen und den Oboen den Vortritt gewähren.

 

Ein Höhepunkt des Konzerts in Lippstadt ist sicherlich die „Music for the Royal Fireworks“, die „Feuerwerksmusik“ von Händel. Anlässlich des Friedensschlusses („Aachener Friede“) im Österreichischen Erbfolgekrieg beauftragte King George II. Händel mit der Komposition einer Freiluftmusik für die Feierlichkeiten am 27.4.1749 in London. Das Feuerwerk selbst geriet zum Desaster (die Bühne geriet in Brand) und das katastrophale Ereignis wäre sicherlich ganz schnell  in Vergessenheit geraten ,wenn nicht Händels Musik so eine große Wirkung auf das Publikum gehabt hätte.

 

Das letzte Werk im „royalen Konzert“ in Lippstadt ist das „Te Deum“ von Joseph Haydn aus dem Jahr 1800. Er schrieb es für die Kaiserin Marie-Therese (nicht zu verwechseln mit Maria-Theresia), die erste Kaiserin Österreichs.  Haydn vertont den lateinischen Text mit seinen verschiedenen Stimmungen sehr feinfühlig und so zeichnet sich dieses Meisterwerk der Wiener Klassik durch musikalisch sehr unterschiedliche Teile aus. Haydn verlangt für dieses Werk drei Trompeten, was den kaiserlichen Charakter des Stückes hervorhebt.

 

Im Konzert in St. Nicolai in Lippstadt singen Gudrun Tollwerth-Chudaska und Heekyung Min (Sopran), Janina Hollich (Alt), Rudolf Reimer (Tenor) und Konstantin Ingenpass ( Bass). Den Orgelpart übernimmt Misun Kim-Antensteiner. Das Göttinger Symphonie Orchester spielt unter der Leitung von Harduin Boeven.

 

Karten für dieses Konzert sind ab sofort über Hellweg-Ticket (Patriot-Geschäftsstellen und alle Sparkassen der Region) erhältlich.

 

 

Akkordeonvirtuose zu Gast in Lippstadt

Lippstädter Musikfreunde können sich auf ein besonderes Konzerterlebnis freuen:

 

am 15.9. ist der russische Akkordeonvirtuose Alexandre Bvtchkov zu Gast in St. Joseph in Lippstadt.

 

Er entlockt seinem Instrument virtuose Töne, die auf faszinierende Weise die Vielseitigkeit eines Instruments zeigen, das man erst einmal nicht unbedingt mit klassischer Musik in Verbindung bringt.

 

Alexandre Bytchkov wird bei seinem Lippstädter Gastspiel Werke von Domenico Scarlatti, Rossini, Nicolo Paganini und Dimitri Schostakowitsch zu Gehör bringen. Gemeinsam mit Harduin Boeven an der Orgel erklingt die J.S. Bach zugeschriebene Toccata und Fuge in d-Moll.

 

Das Konzert in St. Joseph in Lippstadt beginnt um 18.30 Uhr.

 

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird eine Türkollekte gehalten.

 

 

Weihnachtliche Vorfreude

 

 

 

Unter dem Titel „Gaudete-weihnachtliche Vorfreude“ findet am Samstag, 16.12.2017, ein Konzert von „Vox Nicolai“ in St. Nicolai, Lippstadt, statt. Die Solisten des Kammerchores Lippstadt ( Justyna Boeven - Czerwinska, Sopran, Belinda Och, Mezzosopran, Hildegard Dorsch, Alt, Klaus Becker, Tenor und Patrick Heinrichsmeier, Bass) werden, begleitet von einem Streichquintett, adventliche Stücke aus verschiedenen Stilbereichen interpretieren. 

 

Es erklingen das „Ave Maria“ von Ennio Morricone, „Mary did you know“ von Mark Lowry sowie „Vieni il signore von Marco Frisina. Der Text dieses Stückes ist eine italienische Übersetzung der sogenannten „O-Antiphonen“, die in der letzten Woche vor Weihnachten gesungen werden. Von Joseph Haydn erklingt sein Salve Regina in g-Moll. Haydn schrieb dieses Werk im Jahr 1771 in einer ungewöhnlichen Besetzung für Vokalsolisten, die von einem Streichquintett mit konzertierender Orgel begleitet werden. Das Werk zeichnet sich durch eine große emotionale Tiefe in der Textausdeutung aus. Die vier Teile unterscheiden sich deutlich voneinander, was sich auch in unterschiedlichen Tempoangaben und Tonarten zeigt.

 

 

Die fünf Streicher (Dozenten der Musikschule Soest) und Harduin Boeven werden das Programm mit zwei Instrumentalstücken ergänzen: in einer Bearbeitung für Streicher erklingt die „Serenade“ von Franz Schubert. Das Stück ist im Original eines der sog. „Kunstlieder“ des Komponisten in der Besetzung für Gesang und Klavier. Ein sehr bekanntes Stück dürfte für viele Zuhörer das „Adagio in g-Moll“ sein. Aus Fragmenten des italienischen Barockkomponisten Albinoni  komponierte Remo Giazotto 1958 ein Instrumentalstück für Streicher und Orgel. Das Stück, das eher einen spätromantischen Charakter als einen barocken hat und das stilistisch Puccini oder Mascagni nahe steht, zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Werken der klassischen Musik.

 

 

Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse.

 

Band meets Organ 2.0

 

Band meets Organ 2.0

 

Nach dem großen Erfolg des Band/Orgelkonzerts im letzten Jahr gibt es in diesem Jahr eine Neuauflage: Die außergewöhnliche musikalische Formation ist am Samstag, 9.9.2017, in St. Joseph, Lippstadt, zu erleben: Unter dem Titel „Heaven rocks 2.0“ trifft die Band „Carrot trees“ in der Besetzung E-Gitarre, E-Bass, Trompete, Saxophon und Schlagzeug auf eine Orgel. Die Musiker Armin Gaul, Judith und Wolfgang Surrey, Mark Wördenweber und Harduin Boeven wollen ihrem Publikum ein abwechslungsreiches Programm bieten.

 

Alle Stücke wurden von Mark Wördenweber für diese Besetzung arrangiert. Zu hören ist u.a. ein Filmmusikmedley, aber auch der 1.Satz  der  „Mondscheinsonate“ von Ludwig van Beethoven dürfte in der Bearbeitung für diese Besetzung einzigartig sein.  

 

Besonderer Schwerpunkt sind die Themen aus großen Film und Fernsehklassikern von James Bond 007 bis Derrick über Pink Panther bis zur Titelmusik aus „Wer wird Millionär“.

Darüber hinaus kommen auch Kompositionen von Mark Wördenweber zur Erstaufführung. 

 

 

 

Das Konzert in St. Joseph beginnt um 20 Uhr. An der Abendkasse gibt es Eintrittskarten für 5 Euro.

 

 

Beethovens Neunte Symphonie, Orchester und Chorkonzert

"Freude, schöner Götterfunken"

 

Kurzinfo:

Nach einem halben Jahrhundert erstmals wieder in Lippstadt

Göttinger Symphonie Orchester ? Das Symphonieorchester Niedersachsens

Kammerchor Lippstadt in erweiterter Besetzung

Sie ist wahrscheinlich weltweit das bekannteste sinfonische Werk der klassischen Musik: Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie. Erstmals seit 1961 haben Konzertbesucher die Gelegenheit, dieses Weltklassewerk in ungekürzter Originalversion in Lippstadt zu erleben. Wer sie noch nie bewusst hörte, kennt zumindest den Pop-Hit "Song of Joy" des spanischen Entertainers Miguel Rios.

 

Die Vertonung der "Ode an die Freude", die von Friedrich Schiller 1786 veröffentlicht wurde, hat Beethoven bereits seit den 1790er Jahren beschäftigt. "Laßt uns die Worte des unsterblichen Schiller singen!" trägt er in eines seiner Skizzenbücher ein. So berichtet der Bonner Professor Ludwig Fischenich in einem Brief vom 26.1.1793 an Charlotte Schiller "von einem hiesigen jungen Mann, dessen musikalische Talente allgemein gerühmt werden...Er wird Schillers "Freude" und zwar jede Strophe bearbeiten. Ich erwarte etwas vollkommenes, denn soviel ich ihn kenne, ist er ganz für das Große und Erhabene." Erst 30 Jahre später, nach vielen Skizzen aus der Zeit um 1815, nach der "Missa solemnis" und acht Sinfonien ging das große Werk seiner Vollendung entgegen. Am 7. Mai 1824 erklangen dann im Wiener Kärntnertortheater erstmals Schillers Verse in der Uraufführung der "Neunten". Die Besonderheit dabei ist die Verbindung von drei vorangehenden sinfonischen Sätzen mit einem Finale, das vier Vokalsolisten und einen gemischten Chor einbezieht. Damit betrat Beethoven, wie so oft, Neuland (erst Felix Mendelssohn Bartholdys 16 Jahre später entstandene "Lobgesang-Sinfonie" ist in ähnlicher Form aufgebaut).

 

Die 9. Sinfonie ist ein Schlüsselwerk der sinfonischen Musik. An ihr kam in der Folgezeit kein Komponist vorbei, ohne sich mit ihr auseinanderzusetzen. Namentlich die große Sinfonik der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wäre ohne sie so nicht denkbar.

 

Im Jahr 1985 wurde das instrumentale Hauptthema des Finalsatzes der  "Neunten" von der Europäischen Gemeinschaft zur offiziellen Europahymne erklärt und ist seit 2001 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

 

In der Lippstädter Aufführung wird die "Neunte" vom Göttinger Symphonie Orchester sowie vom Kammerchor Lippstadt in erweiterter Besetzung dargeboten. Die Solistenpartien übernehmen Gudrun Tollwerth-Chudaska (Sopran), Janina Hollich (Alt) , Juan Carlos Navarro (Tenor) und Stefan Adam (Bass). Die Gesamtleitung hat Harduin Boeven, Kantor an St. Nicolai und St. Joseph, Dirigent und Konzertorganist.

Rund 140 Musikerinnen und Musiker werden diese Konzert gestalten!

 

Göttinger Symphonie Orchester - Das Symphonieorchester Niedersachsens

Kammerchor Lippstadt in erweiterter Besetzung


 

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2015 wird es auch in diesem Jahr wieder ein Benefizkonzert zu Gunsten des Fördervereins geben.

Diesmal unter dem Motto

 

Märchen - Klassik - Kulinarik.

 

Wenn Sie teilnehmen möchten, überweisen Sie bitte 59,--€ je Eintrittskarte auf das Konto             DE15 4165 0001 0014 0338 31 des Fördervereins bei der Sparkasse-Lippstadt. Bitte geben Sie auf der Überweisung Ihre Adresse an, die Karten werden dann umgehend verchickt. Weitere Informationen über jonicomusik@gmx.de oder Tel. 0160/7034039.

 

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

www.jonicomusik.de


Förderverein Musik in St. Nicolai & St. Joseph / Lippstadt e.V.

Sie haben Fragen oder Anregungen?  Dann  nutzen Sie bitte das Kontaktformular um uns zu schreiben.


Gefördert durch die Stadt Lippstadt im Rahmen des Programmes

"Förderung freier Kulturträger"